Mathe digital

Die Vorteile des Einsatzes von digitalen Medien im Mathematik Unterricht kann man mit Hilfe einiger Ziele gut erklären.

1. Ein Graph sagt mehr als tausend Werte:

Die Schüler sollen eine Vorstellung gewinnen, über den Zusammenhang zwischen Gleichungen und deren grafischer Darstellung. Somit können sie wiederum den umgekehrten Weg gehen und anhand von Graphen entscheiden, wie sich eine Größe verhält. Man sagt auch sie lernen die Graphen zu lesen. Das Sprichwort "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" würde ich mal frei umwandeln in "ein Graph sagt mehr als tausend Werte"! Graphen und vor allem Diagramme sind vielleicht auch deshalb ein sehr beliebtes Mittel in vielen Bereichen, daher sollte jeder Schüler in der Lage sein, diese korrekt zu interpretieren.

Mit Hilfe digitaler Mittel können Zusammenhänge dynamisch dargestellt werden. D.h. der Schüler kann nicht nur schnell einen Graph erstellen, sondern auch beobachten wie eine Größe sich dynamisch bei Änderung eines anderen Wertes ändert (Variablen). Darüber hinaus kann er die Einflüsse der einzelnen Konstanten besser einschätzen (z.B der Steigung)

2. Hürden beseitigen:

Schwache Schüler können mitunter von Hilfen profitieren. Der Schüler kann selbst entscheiden, ob er in Übungssituationen in der Schule oder zu Hause die Hilfen in Anspruch nimmt und auch wann. So kann ein guter Schüler die software zur Überprüfung und Bestätigung seiner Ideen verwenden. Ein schwächerer Schüler kann diese auf dem Weg zur Lösung als Hilfe in Anspruch nehmen. Und sollte es mal gar nicht klappen beim Lernen, so kann er sich auch die gesamte Lösung als Hilfsmittel einsetzen. Dies ist eine bewusste Entscheidung des Schülers und wenn das Ziel einer Hausaufgabe die aktive Beschäftigung -nicht nur das Eintragen einer korrekten Lösung in ein Heft - ist, so wird auch jeder Schüler nach und nach bemüht sein die Aufgaben selbstständig mit immer weniger Hilfe zu lösen. An eine Lösung kommt ein Schüler auch ohne digitale Hilfen.

3. Neue Möglichkeiten schaffen!

Nehmen wir das Beispiel des Taschenrechners. Zu früh eingesetzt verhindert er das Entwickeln eines "Gefühl für Zahlen" wie ich es nennen würde. Trotzdem schafft er Freiräume und Möglichkeiten. Zum einen Zeit, Zeit um Problemstellungen zu finden und sich mit Lösungswegen zu beschäftigen. Dabei verschiebt sich im Laufe der Jahre der Fokus immer mehr weg vom einfachen Rechnen hin zu Ideen und Strategien. Genau das was wir doch wollen und genau das könne auch andere digitale Werkzeuge! Darüber hinaus gibt es noch nicht geahnte Möglichkeiten, die ohne diese software noch nicht erahnt werden konnten.

Einige tools und Einsatzmöglichkeiten:

Digitale Medien im Mathematikunterricht

Digitale Medien in der Schulaufgabenphase

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