Whiteboard und interaktive Beamer

Whiteboards ersetzen die klassische Tafel durch eine - wie der Name schon sagt - weiße Fläche, die durch einen Kurzdistanzbeamer angestrahlt wird. Was ist das und wie kann ich es für den Unterricht einsetzen. Diese Frage bespreche ich in diesem Artikel!

Ich werde hier keine Entscheidung für oder gegen ein whiteboard treffen. Aber ich werde das Prinzip erklären für diejenigen die vor kurzem eines erhalten haben und diejenigen die eine Entscheidung treffen müssen, ob sie eines kaufen wollen oder nicht.

Zunächst einmal ein paar Grundsätze:

1. Auswahl des Hintergrundes!

Das whiteboard (also das weiße Brett) wird zunächst von einem Beamer angestrahlt, welcher auf dieses ein Bild projiziert. Dabei kann der Beamer selbst Bilder erzeugen, dies wären sozusagen die leeren Blätter die anschließend beschrieben werden können. Dabei kann man die aus dem Alltag üblichen weißen, karierten, linierten ... Blattvorlagen wählen.

Außerdem besteht die Möglichkeit das Videosignal aus dem hdmi-Eingang an die Wand zu projizieren. Dabei wird es sich in der Regeln um die Oberfläche des Computerbildschirms handeln.

2. Bedienung:

Je nachdem welchen Hintergrund man gewählt hat, steht einem der Stiftmodus oder zusätzlich der Mausmodus zur Verfügung. Grundsätzlich gilt eine Regel: Malen geht immer!!

Bei gewählter Papierfolie kann logischerweise nur gemalt werden. D.h. diese Fläche kann nun je nach Modell nur mit einem Stift oder auch mit dem Finger (EB695WI) oder einem beliebigem Gegenstand bemalt werden. Die Stiftauswahl ist begrenzt. Stiftdicke, -farbe und art kann gewählt werden. Dabei unterscheidet man zwischen nicht transparenten und transparenten (Textmarker) Stiften.

 

Wählt man den Computerhintergrund, so kann man entweder Notizen auf den Bildschirm einfügen oder die Mausfunktion wählen. Das Ganze ist also eher umgekehrt wie beim PC. Man muss also erst umstellen, so dass aus dem Stift eine Maus wird. (Bei Computerprogrammen wie paint wird ja die Maus zum Stift oder bei OneNote in der Zeichenfunktion)

Zusammenfassung:

Das whiteboard mit interaktivem Beamer kann sowohl als Tafelersatz, als auch als Bildschirm genutzt werden. Für diese Nutzung muss ein PC an den HDMI-Eingang angeschlossen werden. Das whiteboard ist sozusagen eine Art Touchbildschirm, der mit dem zugehörigen Stift beschrieben werden kann. Dieser Stift ist wie bei jedem tablet mit Stift als Maus einsetzbar, sofern die entsprechende Verbindung zum PC besteht (USB).

Die Oberfläche digital beschreiben kann man immer, auch ohne PC. Will man seine Notizen speichern, so empfiehlt es sich eine software auf dem PC zu benutzen. Dies wäre z.B. OneNote , das die Möglichkeit bietet Hefteinträge zu speichern zu teilen. Für Schulen mit Office365 sicherlich interessant!

Ausblick:

Der interaktive Beamer ermöglicht wie ein tablet die Bearbeitung von Inhalten und deren Speicherung. Natürlich stärkt er in der Standardverwendung den Frontalunterricht.

Interessant wird das Ganze, wenn über diese Tafel Inhalte von mobilen Geräten der Schüler angezeigt werden können. Dafür benötigt man eine drahtlose Verbindung zum Beamer. Laut Anleitung können bis zu 20 Geräte verbunden und bis zu 4 Geräte im Splitscreen gleichzeitig angezeigt werden. Ich werde hoffentlich bald die Gelegenheit haben das auszuprobieren und werde natürlich hier berichten!

 

 

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